100 % Geschmack.
100 % Natur.

Ein Bier muss in erster Line schmecken. Und das Wiener Neustädter Bier versteht sich als bestes Geschmackserlebnis, abseits von gängigem Industriebier-Allerlei. Damit steht das Wiener Neustädter Bier auch für Qualität und Braukunst auf höchster Stufe. Das Wiener Neustädter Bier will aber noch mehr sein: ein gelebtes Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften – mit Respekt zur Natur und Rücksicht auf die Region.

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Mit der Schlossbrauerei Kobersdorf wurde im Jahr 2014 bewusst ein Qualitäts-Braubetrieb aus der unmittelbaren Region in das Projekt „Wiederbelebung einer 400 Jahre alten Brautradition“ ins Boot geholt. Ein Betrieb bei dem handwerkliches Arbeiten mit den Rohstoffen noch groß geschrieben wird – abseits von Massenproduktion und anonymen Konzernstrukturen. Die Gerste für das Wiener Neustädter Bier wird direkt von Bio-Bauern aus der Umgebung bezogen, die verwendeten Bio-Hopfensorten stammen aus Oberösterreich und dem Bodensee. Und mit der Rezeptur aus der Hand von Braumeister Peter Döllinger werden diese zum Wiener Neustädter Bier veredelt – einem ehrlichen und unverwechselbaren Produkt, aus unserer Region, für unsere Region!

Dieser Fokus auf die Regionalität in der Wertschöpfungskette – von den Rohstoffen, über die Produktion bis hin zum Vertrieb – minimiert Transportwege, spart damit Energie und sichert Umsätze sowie Arbeitsplätze in der Region.

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Bier ein reines Naturprodukt – Wasser, Hopfen, gemalzte Gerste – wozu braucht´s da BIO?

Den deutschen Bierbrauern sei Dank, kennen wir alle das Reinheitsgebot „Wasser, Hopfen, Gerstenmalz und sonst nichts“. Damit hat sich über Jahrhunderte das Bild vom Bier als „reines Naturprodukt“ in unseren Köpfen festgesetzt.

An den Grundzutaten eines traditionellen Biers hat sich bis heute nicht geändert. Verändert haben sich aber die Produktionsbedingungen dieser Rohstoffe, die zunehmende Industrialisierung der Landwirtschaft hat auch vor der Bierfertigung nicht Halt gemacht.

Gerade beim Hopfen als Pflanze mit sehr hohem Nährstoffbedarf und starker Anfälligkeit für Krankheiten wird wasserlöslicher, mineralischer Dünger in hohen Mengen eingesetzt und erscheinen mehrere Spritzungen, besonders gegen Pilzkrankheiten, für die „Gesundheit“ des Hopfens, notwendig.

Die Gerste ist üblicherweise jene Kultur, die man auf Äckern anbaut, welche bereits sehr stark verunkrautet sind – die Gerste hält Herbizide (Unkrautvernichtungsmittel) in hoher Dosierung aus, die so behandelten Äcker sind danach für sensiblere Kulturen, welche weniger chemietolerant sind, wieder verwendbar.

Diese Produktionstechniken stehen in der konventionellen Landwirtschaft auch hinter dem „Naturprodukt“ Bier, die Belastungen für (Mensch) und Umwelt (Boden, Wasser, Bienen, etc.) sind damit evident.

Für die Wiederbelebung einer 400 Jahre alten städtischen Brautradition war damit aber klar: Ursprünglichkeit und wirkliche Naturbelassenheit müssen – so wie in vergangenen Jahrhunderten selbstverständlich – an erster Stelle des Wiener Neustädter Biers stehen. Und damit kommen alle verwendeten Rohstoffe für das Wiener Neustädter Bier ausschließlich aus kontrolliertem, zertifiziertem biologischen Landbau.

In der biologischen Landwirtschaft sind wasserlösliche Mineraldünger und chemischer Pflanzenschutz verboten. Die Boden- und Pflanzengesundheit wird durch den Einsatz von Kompost gestärkt. Und um dem sehr hohen Nährstoffbedarf von Hopfen gerecht zu werden, finden beispielsweise Hornspäne als zusätzlicher Stickstofflieferant Verwendung. Im Vergleich zur konventionellen Bewirtschaftung liegt der Ertrag beim Hopfen damit zwar bestenfalls bei einem Drittel, aber nur diese umweltschonende Produktionsweise gewährleistet wirklich naturbelassene Produkte wie das Wiener Neustädter Bier – nachhaltiges Wirtschaften und Genuss im Einklang mit der Natur!